UMBERTO ECO VERSTORBEN

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Umberto Eco bei der Frankfurter Buchmesse 2011, Foto: Lesekreis (Quelle: Wikipedia, public domain)

Umberto Eco (05.01.1932 bis 19.02.2016) war ein berühmter italienischer Schriftsteller, der mit seinem Roman „Der Name der Rose“ weltberühmt wurde. Er wuchs in den 1930-er und 1940-er Jahren in einer ländlichen Kleinstadt in Piemont auf und ließ häufig in seinen Romanen die Landschaft und die Menschen aus seiner Umgebung in seine Romane einfließen. Damals war Italien vom Faschismus geprägt, was sich auch in seinen Büchern niederschlug. 1948 begann er sein Literaturstudium und ging Anfang der 1950er Jahre zum italienischen Fernsehen in Mailand. Kurz darauf erschien 1956 sein erstes Buch, eigentlich seine Dissertation. Sein 1962 erschienenes Buch „Opera averta“ machte ihn als Kulturtheoretiker berühmt. Im selben Jahr heiratete er die gebürtige Deutsche Renate Ramge, eine Expertin für Museums- und Kunstdidaktik. Danach arbeitete er als Dozent an verschiedenen Universitäten.

Für seine Arbeit erhielt Umberto Eco von über 39 Universitäten weltweit die Ehrendoktorwürde verliehen und 2009 sogar das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

1982 erschien sein erster Roman „Der Name der Rose“ auf Deutsch und erregte weltweites Aufsehen. Der historische Kriminalroman, der um das Jahr 1300 in einer italienischen Benediktinerabtei spielt, wurde 1986 mit Sean Connery in der Hauptrolle (als William von Baskerville) sowie Christian Slater in der Nebenrolle (als Adson von Melk) verfilmt. Der Franziskanermönch William von Baskerville reist 1327 zusammen mit seinem Novizen (Adson von Melk) in eine Benediktinerabtei im Apennin, wo sie den Todesfall des Mönchs Adelmo von Ontrato aufklären …

Umberto Eco erlag vor einigen Tagen (am 19.02.2016) in Mailand seiner Krebserkrankung.

„Der Name der Rose“ ist hier als Buch und Film erhältlich:

DVD:

Buch: