Der Todestag der bekannten britischen Schriftstellerin jährt sich am 18. Juli 2019 bereits zum 202. Mal. Ihre Bücher waren damals eine Herausforderung, da sie starke Frauen portraitierten, was damals nicht überall gut ankam.

Walter Scott, der ihre Werke lobte, war neben Robert Louis Stevenson („Die Schatzinsel“) und Rudyard Kipling („Das Dschungelbuch“) davon angetan. Kollegen wie Mark Twain („Der Prinz und der Bettelknabe“) und Charlotte Bronte („Jane Eyre“) jedoch vermissten ein wenig Leidenschaft und fanden Janes realistische Werke eher kühl und zu banal.

Über Jane

Jane Austen wurde am 16.12.1755 als siebtes Kind eines Pfarrers geboren. Insgesamt hatte sie 6 Brüder und noch eine ältere Schwester. Sie hatte das Glück, dass die Familie überaus gut gebildet war und ihr Vater sie förderte und ihre schriftstellerischen Ambitionen unterstützte.

Jane Austen hat mehrere Prosa- und Theaterstücke, aber auch Kurzromane und Fragmente mit satirischen Seitenhieben auf die damalige Gesellschaft verfasst. Von ihren 6 Romanen sind besonders „Stolz und Vorurteil“ sowie „Emma“ bekannt.

Stolz und Vorurteil

Jane hatte mit der Arbeit an „Stolz und Vorurteil“ bereits 1796 begonnen (unter dem Namen „First Impressions“) und musst vor der Veröffentlichung einen neuen Titel wählen, da der erstgewählte bereits vergeben war. 1813 erschienen dann sowohl die erste als auch die zweite Auflage und 1817 die dritte.

Dabei handelt es sich um eine Art Gesellschaftsstudie, die zeigt, wie eine gewiefte Mutter von nicht allzu hohem gesellschaftlichem Stand versucht, ihre sechs Töchter an den Mann zu bringen. Dies läuft allerdings überhaupt nicht so ab, wie sich die Beteiligten das vorgestellt hatten.

Verfilmungen

Praktisch alle ihre Werke wurden auch verfilmt – „Emma“ und „Stolz und Vorurteil“ sogar mehrfach.

2005 brillierten Keira Knightley und Matthew Macfadyen neben Judi Dench in „Stolz und Vorurteil“. „Emma“ wurde bereits 1996 zweimal verfilmt, wobei die Hauptrollen mit Gwyneth Paltrow und Kate Beckinsale besetzt waren. 2009 wurde das Stück erneut verfilmt mit Romola Garai in der Hauptrolle.

Ihre Biografie (von Kritikern als „fiktiv“ bemängelt) wurde 2007 mit Anne Hathaway in der Rolle der Jane Austen verfilmt („Geliebte Jane“) und gleich mehrfach ausgezeichnet. Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden bewertete den Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll.“

Unser Tipp:

Wer gerne liest, dem sei die Zusammenstellung der sechs besten Romane im Schuber empfohlen. (Stolz und Vorurteil, Emma, Verstand und Gefühl, Überredung, Mansfield Park und Die Abtei von Northanger). Diese gibt es gleich in zwei Varianten – entweder auf „alt“ oder auf „modern“ getrimmt. Aber beides ein Hingucker im Regal.

Wer sich lieber visuell berieseln lässt, sollte mit der Jane Austen-Edition beginnen, die mit drei Filmen gleich zwei der oben erwähnten Werke enthält, nämlich: Stolz und Vorurteil, Emma und Mansfield Park.

 

Die großen Romane in klassischem Schwarz (Schuber):

Die großen Romane im modernen Schuber:

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DVD Biografie „Geliebte Jane“: