Die Welt der Bücher

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste. (Heinrich Heine)

Kategorie: Rezensionen

-Rezension- „Ich finde dich“ von Harlan Coben

-Rezension- „Ich finde dich“ – von Harlan Coben

Thriller, Goldmann Verlag 2014
ISBN 9783442482580
9,99 €

Rückentext:
Natalie war die Liebe seines Lebens. Doch sie hat ihn verlassen, hat wie aus dem Nichts einen anderen Mann geheiratet, und Jake Fischer war am Boden zerstört. Bei ihrem Abschied musste er Natalie zudem schwören, sie zu vergessen, sie nie mehr zu kontaktieren. Doch als sechs Jahre später etwas Unglaubliches geschieht, bricht Jake sein Versprechen – und macht sich auf die Suche nach ihr. Eine Suche, die seine eigene gutbürgerliche Existenz für immer zerstört. Und die ihm offenbart, dass die Frau, die er zu lieben glaubte, nie wirklich existiert hat …

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–Rezension–

Reinhard Habeck

Texte, die es nicht geben dürfte“

cover

Beginnt man mit der Lektüre – so wie es doch zumeist üblich ist – am Anfang dieses Buches, so könnte man zunächst den Eindruck gewinnen, Reinhard Habeck hätte sich in dem Werk nach strengen wissenschaftlichen Regeln mit der Entstehungsgeschichte der Schrift auseinander gesetzt und präsentiert uns nun die rätselhaftesten und unerklärlichsten Beispiele aus diesem Bereich.

Alleine das ist spannend genug, das will ich dem Autor nicht absprechen – doch wenn man weiter liest, kommt nicht etwa die Auflösung dieser Rätsel. Nein, man muss feststellen, dass es die nach herkömmlicher Sichtweise überhaupt nicht gibt, und statt dessen wird es immer mysteriöser, was wir zu lesen bekommen. Wir hören von mysteriösen Manuskripten, visionären Texten, die Wirklichkeit wurden, verschlüsseltes Geheimwissen der Habsburger Monarchen und Kaiser Maximilians verborgene Tagebücher, die in einem Geheimcode abgefasst sind. Zu viel, um hier auf einzelne Kapitel einzugehen, denn alleine diese Aufzählung ist mitnichten vollständig. Ob geheime Schriften in Ägypten oder hieroglyphenähnliche Zeichen auf Denkmälern und Bauwerken in Österreich, Reinhard Habeck macht vor keinem dieser Rätsel Halt und hat sauber und sorgfältig über die Hintergründe jedes einzelnen recherchiert. Dennoch bleiben am Ende viele dieser Texte weiterhin ein Rätsel und lassen Fragen offen, die wir vielleicht nie beantworten können. Doch Habeck wäre nicht Habeck, wenn er uns nicht einige sehr interessante Denkanstöße geben würde, denen wir nur folgen müssen, um am Ende doch ein wenig schlauer zu sein. Wie von ihm gewohnt, eine informative und von Anfang bis Ende spannende Lektüre!

Wir danken unserem Gastautor Werner Betz.

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