Die Welt der Bücher

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste. (Heinrich Heine)

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Die fremde Dimension-Begegnung mit dem Unfassbaren und anderen Realitäten

BUCHTIPP

roth

„Die fremde Dimension
Begegnungen mit dem Unfassbaren und anderen Realitäten“
von Roland Roth 

ISBN 978-3-95652-116-4,
223 Seiten, € 17,80
 
Auch als eBook erhältlich!
 
Rückentext:
Die Welt des Rätselhaften besteht nicht nur aus Nessie, Big Foot und Co.
Sind Zeitrisse, Dimensionssprünge und merkwürdige Begegnungen real? Sind die unheimlichen Erlebnisse, die manche von uns schon einmal erlebt haben, Belege für die Interaktion von verschiedenen Universen? Sind lebende Tote nur eine Erfindung aus Hollywood? Können Menschen in anderen Dimensionen verloren gehen? Sind seltsame Wesen gar vielleicht aus fremden Welten in unsere Realität gelangt? Haben die zahlreichen Rätsel und Mysterien möglicherweise sogar alle einen gemeinsamen Kern?

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Apollo 20. Eine Mondlandung, die angeblich nie stattgefunden hat

BUCHTIPP

apollo

„APOLLO 20. Eine Mondlandung, die angeblich nie stattgefunden hat“
von Hartmut Großer

Ancient Mail Verlag
131 Seiten
ISBN978-3-95652-120-1,
€ 16,90

Rückentext:
Im April 2007 veröffentlichte ein Mann einige Filme auf YouTube, welche Aufnahmen einer geheimen russisch/amerikanischen Mondmission zeigen. Hierbei soll es sich um die ultrageheime Apollo-20-Mission handeln. Ziel der Mission war die Untersuchung eines großen zigarrenförmigen Objektes und weiterer kleinerer Objekte in dessen Nähe auf der dunklen Seite des Mondes, welche während der Apollo-15-Mission von 1971 fotografiert wurden.

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Buchtipp „ The Demonologist“

Buchtipp „ The Demonologist“

„The Demonologist“ von Gerald Brittle
ISBN 978-1-935-169222; Graymalkin Media
303 Seiten; 14,41 Euro

Wer gerne Horrorfilme schaut, kennt sicherlich die Filme „Amityville Horror“, „The Exorcist“, „The Conjuring“ oder auch „Annabelle“. Die Ideen für diese und weitere Filme entstammen jedoch nicht der blühenden (dunklen) Fantasie der Drehbuchautoren, sondern basieren auf echten Fällen, die wiederum von echten Dämonen verursacht wurden. Echte Dämonen? Gibt es das überhaupt? Die Antwort von Ed und Lorraine Warren lautet ganz klar „ja!“.

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WANGA Das Phänomen. Die Seherin von Petritsch

BUCHTIPP

„WANGA Das Phänomen. Die Seherin von Petritsch“
Von Krasimira Stojanowa

Wanga das Phänomen(1)

ISBN 3-85068-618-3
Ennsthaler Verlag, Österreich
www.ennsthaler.at

Aktuell ist die blinde bulgarische Seherin Baba Wanga in aller Munde. Sie hat in der Vergangenheit viele berühmte Ereignisse vorhergesehen, die (fast) alle eingetroffen sind. Überprüfungen ihrer Person durch Forschung und Wissenschaft haben eine Trefferquote von 80% ergeben. Nach ihrem Tod 1996 hat sie ein regelrechtes Staatsbegräbnis erhalten, das unzählige Freunde und Klienten sowie Prominente und Journalisten aus aller Herren Länder angezogen hat. Aktuell werden Listen mit ganzen Vorhersagen im Netz verbreitet, die die kommenden Ereignisse der nächsten paar Tausend Jahre verkünden, bis hin zum Ende der Menschheit.

Doch wer war die Seherin? Was steckt hinter dem Phänomen und hinter ihren Vorhersagen? Ihre Nichte Krasimira Stojanowa ist 30 Jahre lang in unmittelbarer Nähe ihrer Tante aufgewachsen und war Zeuge vieler Prophezeiungen. Sie hat das Phänomen „Baba Wanga“ in mehreren Fernsehsendungen im bulgarischen Fernsehen thematisiert und im vorliegenden Buch den Werdegang ihrer Tante sowie viele Augenzeugenberichte ihrer Klienten aufgeführt.
In dem Buch erfährt der Leser durch Wangas eigene Worte, auf welchen Wegen sie die Vorhersagen empfängt und welche fantastischen Dinge sie von den höheren Mächten gezeigt bekam. Obwohl sie auch düstere Dinge zu verkünden hat, gibt es doch auch Hoffnung, wenn sie zum Beispiel von einem Mittel gegen Krebs berichtet, welches noch gefunden werden wird.

Das Buch ist ein eindrucksvolles Dokument über eine berühmte Persönlichkeit, die vielen Menschen helfen konnte und die uns viele Vorhersagen hinterlassen hat. Das Buch eröffnet dem Leser einen Einblick in eine andere Zeit und eine andere Gesellschaft und lässt nur erahnen, zu welchen wunderbaren Dingen der menschliche Geist fähig ist. Ein unbedingt lesenswertes Buch!

Das Buch ist hier erhältlich:

BUCHTIPP und INTERVIEW

„Das Cheops-Projekt“ – von Dominique Görlitz und Stefan Erdmann
Das Eisen der Pharaonen und eine neue Hebetechnologie lösen das Rätsel um den Bau der Großen Pyramide

Kopp Verlag (Juli 2015)
318 Seiten
22,95 €
ISBN-13: 978-3864452307

Zu bestellen hier:

 

Rückentext:

Dunkle Flecken auf  der weißen Weste der Ägyptologie
Wie 18 schwarz glänzende Anhaftungen in der Königskammer die gängige Lehrmeinung zum Bau der Cheops-Pyramide zerschmettern

Die von Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann im April 2013 im Rahmen ihres Cheops-Projekts vorgenommenen Untersuchungen in der Großen Pyramide von Gizeh haben zu einer bedeutenden Entdeckung geführt: Die untersuchten Proben regelmäßiger dunkler Anhaftungen an der Decke der Königskammer belegen, dass es sich bei ihnen um Spuren magnetithaltigen Eisens handelt. Diese dünne, schwarze Patina auf den gewaltigen Steinblöcken der Deckenkonstruktion legt nahe, dass wir es bei ihr mit Arbeitsspuren alter technischer Gerätschaften zu tun haben, die bei der Errichtung der Großen Pyramide Verwendung fanden.

Zum Buch:

Wer sich für Ägypten und die Erforschung der Pyramiden interessiert, der hat sicherlich auch den Skandal verfolgt, der mit der Untersuchung der Cheops-Pyramide durch die beiden Experten einhergegangen ist.

Dominique Görlitz ist Experimentalarchäologe, Biogeograf und Kartografiehistoriker und seine Qualifikationen sind ihm bei seinen Forschungen natürlich eine große Hilfe, da er die Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln angehen kann. Bei seinen ersten Forschungsreisen nach Ägypten im Jahr 1993 konnte er bereits prähistorische Segeltechniken wiederentdecken, die er in seiner ABORA-Expedition 1999 erforscht hat, als er mit einem entsprechenden Bootsnachbau experimentierte. Doch auch die Stufenpyramiden von Teneriffa, Sardinien und Sizilien konnten sein Interesse wecken. Immer im Hinblick auf die Fragestellung, wie sich die alten Kulturen entwickelt und ausgebreitet haben. Als Biologe konnte er neben dem damaligen Schwerpunkt der vorzeitlichen Hochseeschifffahrt auch die prähistorische Kulturpflanzenausbreitung untersuchen.

Doch als er schließlich 2012 vom Pyramidenforscher Stefan Erdmann wegen einer neuen Entdeckung in der Königskammer der Cheopspyramide angesprochen wurde, wendete er sich einem neuen Interessengebiet zu: der Pyramidenforschung. Ziel war die Erforschung des Pyramidenbaus und die Suche nach interkontinentalem Kulturaustausch in ferner Vergangenheit. Doch die Untersuchung brachte Dinge ins Rollen, mit denen niemand gerechnet hätte …

Trotz vorliegender Genehmigungen, bezahlter Gebühren und begleiteter Forschung in der Pyramide, wo er und Stefan Erdmann wenige Milligramm einer „festsitzenden dunklen Substanz“ von den riesigen Dachbalken der Königskammer entnahmen, wurden sie vom damaligen Direktor der ägyptischen Antikenverwaltung, Dr. Zahi Hawass, eines Verbrechens beschuldigt. Sie wurden als „Vandalen“, Grabräuber“ und „Pyramidenschänder“ bezeichnet und wussten gar nicht, wie ihnen geschah. Obwohl sie die Anschuldigen eindeutig widerlegen konnten, haftete ihnen diese Geschichte noch lange an – und leider rückte dadurch der eigentliche Forschungszweck samt den interessanten Ergebnissen völlig in den Hintergrund.

Haben die Ägypter die riesigen Steinbrocken für den Bau der Pyramiden mithilfe von Eisentransportklammern und speziellen Hebetechniken bewegt? Die Antworten und der spannende Weg zu den Ergebnissen werden im Buch anschaulich erläutert und mit Bildmaterial belegt.

Freundlicherweise hat mir Dominique nach der Lektüre des Buches extra für den Bericht im Bücherblog noch einige Fragen dazu beantwortet:

BW: Sind noch weitere Probleme für dich zu erwarten bezüglich der fälschlichen Anschuldigungen?

Dominique Görlitz: Ein sehr großes Problem nach dem Cheops-Skandal ist der Imageverlust für mich als Wissenschaftler. Die zahllosen und diffamierenden Anschuldigungen haben ja nicht nur zur Beendigung der Kooperation zwischen dem Fresenius Institut und uns geführt. Zahlreiche langjährige Partner nehmen mir dieses Forschungsprojekt richtig übel und setzen immer noch die Kooperation aus!
Nun hat sich ein hochrangiger Richter aus Thüringen bei mir gemeldet, der mir vorträgt, dass diese gegen uns vorgetragenen Anschuldigungen nach deutschem Recht nicht haltbar waren. Dieser Richter geht sogar so weit, die Staatsanwaltschaft in Chemnitz wegen Rechtsbeugung zu belangen. Da fragt man sich schon, was sollte dann der ganze Wahnsinn hier in Deutschland?
Zumindest gibt es nach fast 3 Jahren wieder Bewegung in Ägypten, dass dort in Bälde ein Berufungsverfahren ansteht, was hoffentlich unsere ägyptischen Begleiter auf Dauer aus dem Gefängnis in die Freiheit entlassen wird. Wie es ausgehen wird?
… keine Ahnung!

BW: Kannst und willst du an den Pyramiden weiterforschen (was evtl. schwieriger werden wird)?

Dominique Görlitz: Natürlich werden wir weiterforschen. Stefan konzentriert sich mehr auf die Authentizität der Cheops-Kartusche, während ich in Kooperation mit der Bergakademie Freiberg noch tiefer in die Natur der eisenhaltigen Magnetitschicht eintauchen werde.
Parallel dazu werde ich mich noch mit weiteren Überlieferungen Herodots auseinandersetzen. Denn, nicht nur dass Herodot von Eisen beim Bau der Pyramide spricht, er gibt auch Hinweise über die mögliche Herkunft dieses Edelmetalls. Ein echtes Problem ist nämlich, dass wir immer noch keine Verhüttungsreste auf ägyptischem Boden vorweisen können.
Hierfür verhandele ich gerade mit der Geographischen Gesellschaft Russland über eine Forschungsexpedition, um uns auf die Suche nach den verschwun­denen Plätzen der Eisenverhüttung im 3. Jts. v.Chr. zu begeben. Fazit: Es bleibt spannend!

BW: Welche neuen, spannenden Projekte stehen in nächster Zeit an?

Dominique Görlitz: Neben diesen Forschungsreisen arbeite ich natürlich auch an weiteren ABORA Schilfbootexpeditionen, die im Grunde genommen auch mit ägyptischer Kulturgeschichte zu tun haben. Ich erinnere nur an meine Dissertation, in der es über den Nachweis von altamerikanischen Kulturpflanzen in ägyptischen Mumien ging. Außerdem arbeite ich gerade an einer großen Sonderausstellung, die ab April nächsten Jahres im sauerländischen Galileo-Park in Lennestadt den Stand der Forschung über die Groß-Pyramiden von Giza und der 4. Dynastie zusammenträgt. Und gerade in Vollzug ist die Präsentation unseres neuen Dokumentarfilms „Das Cheops-Projekt – Das Eisen der Pharaonen“. Diese Doku wird neue Maßstäbe über den Pyramidenbau setzen. Mit aufwendigen Animationen, Aufnahmen aus dem Inneren der Pyramide, aber auch mit vielen Experten führen vor Augen, dass die gegenwärtigen Konzepte zum Bau der Pyramiden nicht einmal in der Theorie standhalten – geschweige denn in der Praxis.
Als Wissenschaftler wird man nie arbeitslos, denn die Beantwortung einer Frage eröffnet sofort weitere neue Schlussfolgerungen, die ebenfalls beantwortet werden müssen!

görlitz

www.buecherwurm.de bedankt sich bei Dominique Görlitz für das spannende Interview und die aufschlussreichen Informationen.

Buchtipp Oxana Kalemi

BUCHTIPP

„Sie haben mich verkauft: Eine wahre Geschichte“ – Oxana Kalemi

Die junge Oxana lebt in der Ukraine unter schlechten Bedingungen. Die Eltern trennen sich, die Mutter säuft, der Vater interessiert sich nicht für sie. Als sie mit 15 und schwanger vor ihm steht, hilft er ihr jedoch zum Glück weiter. Sie heiratet jung, doch der Mann, kaum älter als sie, hat keinen Job, ist kaum zu Hause und schlägt sie.

Es ist erschreckend, wenn man diese – wohlgemerkt realen – Umstände sieht, die die arme Frau zu erleiden hatte. Sie gibt ihren Sohn in ein Waisenhaus, um als Kellnerin zu arbeiten und Geld zu verdienen, während sie vom eifersüchtigen Mann auch schwanger verprügelt wird. Niemand kann ihr helfen. Unterkunft und Essen sind teuer, die Verwandtschaft hat selbst nichts. Ein weiteres Kind kommt behindert zur Welt, ein drittes folgt …

Als ihr Mann im Gefängnis landet, gibt sie die Kinder zu einer Verwandten und hört auf den Rat einer Freundin, die angeblich in der Türkei viel Geld in einer Bar verdient hat. Oxana setzt alles auf eine Karte und reist ebenfalls dorthin, um genügend Geld für sich und die Kinder zu verdienen. Im Hinterkopf hat sie stets die Drohung ihres Mannes – wenn er entlassen wird, wird er sie suchen und töten.

Doch die Freundin hat sie angelogen. In der Türkei gibt es unter dieser Adresse keine Bar. Sie hat Oxana an Menschenhändler verkauft. Von da an wird sie immer wieder weiter verkauft. Sie arbeitet in Clubs und Bordells in Rumänien, Italien, Deutschland, England unter schlimmsten, menschenunwürdigsten Bedingungen … Schläge, Vergewaltigungen, Demütigungen, Hunger … es gibt nichts, was es nicht gibt …

Man mag kaum glauben, dass diese Umstände wahr sind und sich Frauen, teils gezwungenermaßen, teils „freiwillig“ aus der Not heraus in eine solche Situation begeben. Traurig. Aufrüttelnd. Lesenswert.

Oxana Kalemi hat 2011 eine Petition eingereicht und zusammen mit anderen Frauen und Vereinigungen zu einer Gesetzesänderung bezüglich Menschenhandels aufgerufen. In der Zeitung THE INDEPENDENT wurde am 20.03.2011 über ihren Protest vor der Downing Street 10 berichtet:
http://www.independent.co.uk/news/uk/crime/sign-here-mr-cameron-to-stop-human-trafficking-2247055.html

Oxana Kalemi ist die Frau auf dem Foto im roten Mantel.

Das Buch gibt es hier:

Buchtipp Lucia Jang

BUCHTIPP

„Ich bat den Himmel um ein Leben: Eine Mutter erzählt ihre Flucht aus Nordkorea“ von Lucia Jang

Die Protagonistin hat mithilfe einer Übersetzerin und einer Autorin ihre Lebensgeschichte zu Papier bringen lassen. Sie lebt mittlerweile mit ihrem Sohn in Kanada – in Sicherheit.

Lucia beginnt im Buch ihr Leben in Nordkorea von klein auf zu erzählen. Die Lebensumstände der Familie in karger Behausung mit zugeteilten Essensrationen. Der ständige Hunger, das bessere Leben derer, die der Partei angehören. Da ihre Noten nicht sehr gut sind, kann sie nicht Lehrerin werden, sie muss eine technische Schule besuchen. Sie fällt auf einen Kommilitonen herein, der keine festen Absichten hat. Als sie schwanger ist, heiratet er sie dennoch und behandelt sie danach schlecht. Die Familie kann aber die Tochter nicht zu sich zurückholen. Man würde das Gesicht verlieren. Eine Frau ist in Korea ihrem Mann ausgeliefert. Er erhält auch die Essensrationen für Frau und Kind zugeteilt. Ginge sie zu den Eltern, würden weder sie noch ihr Sohn etwas zu essen haben.

Während sie von der Mutter zur Cousine auf Besuch geschickt wird, wird ihr kleiner Sohn an ein reiches Ehepaar verkauft. Obwohl ihn dort ein besseres Leben erwartet, zerreißt es Lucia beinahe das Herz. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem Sohn und versucht – verbotenerweise – illegal in China zu arbeiten, um ihrer Familie Geld und Nahrung nach Hause schicken zu können. Doch wer dabei erwischt wird, den Fluss Tumen zu durchqueren, um in China zu arbeiten oder Essen zu tauschen, wird hart bestraft. Wer nicht erschossen wird, dem drohen Arbeitslager oder Gefängnis. Lucia wird gleich mehrfach erwischt.

Schließlich wird sie sogar erneut schwanger (von einem Chinesen, was ein großes Unglück ist, da die Regierung eine Mischung des Blutes von Chinesen und Koreanern nicht billigt und normalerweise eine Abtreibung befielt) und bringt außerhalb des Straflagers ihren zweiten Sohn zur Welt. Diesesmal versuchen ihre Eltern sie zu unterstützen, wo sie beim ersten Sohn versagt haben. Doch es gibt kaum etwas zu essen und so wagt Lucia die spektakuläre Flucht. Mit ihrem Sohn in einer Plastiktüte watet sie durch den eiskalten Fluss Tumen nach China in die Freiheit … Es gelingt ihr, von China nach Südkorea zu gelangen, wo sie zunächst einige Jahre lebt, bevor sie nach Toronto/Kanada geht. Lucia Jang ist nicht ihr echter Name.

Ihre Geschichte in ihren eigenen Worten kurz zusammengefasst auf youtube:

Das Buch ist spannend, weil er einen Einblick in Lebensumstände gewährt, die einem Westeuropäer schlicht nicht vertraut und auch nicht geläufig sind. Das Bild, das von der koreanischen Kultur und Politik gezeichnet wird, ist erschütternd. Hungersnöte, Demütigungen, enge gesellschaftliche Zwänge bilden den Rahmen eines Lebens, das man sich kaum vorstellen kann … Erschütternd. Aber lesenswert.

Das Buch ist hier erhältlich:

 

Buchtipp „Der Betrug mit der Geschichte. Das Alte Ägypten und die Bibel“

Buchtipp

„Der Betrug mit der Geschichte.Der Betrug mit der Geschichte
Das Alte Ägypten und die Bibel“

Von Moustafa Gadalla

Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Ancient Mail
ISBN-13: 978-3935910088
16,90€

Ägypten ist eine faszinierende, alte Kultur, deren majestätische Pyramiden immer noch Tausende von Besuchern anlocken. Noch immer sind die Kultur und ihre Überreste nicht vollends erforscht und viele spannende Funde warten sicherlich noch auf ihre Enthüllung. Doch Ägypten ist nicht nur die Wiege der Zivilisation, nein, von dort haben wir möglicherweise noch mehr übernommen, was uns jedoch nicht mehr bewusst ist – die Vorlage der christlichen Religion!

Spannend und leicht verständlich berichtet der Autor Moustafa Gadalla kenntnisreich von jener Zeit und erläutert die bedeutendsten Ereignisse und viele Hintergründe zu den uns aus der Bibel bekannten historischen Persönlichkeiten. Das Buch ist schon vor längerer Zeit erschienen, hat aber nichts von seiner Faszination eingebüßt!

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Buchtipp „Die Kalorienlüge. Wie uns die Nahrungsindustrie dick macht“

Buchtipp

„Die Kalorienlüge.
Wie uns die Nahrungsindustrie dick macht“

Von Hans-Ulrich Grimm

Taschenbuch 319 Seiten
ISBN-978-3426786987
KNAUR 9,99€

Der Autor Dr. phil. Hans-Ulrich Grimm war früher beim „Spiegel“ beschäftigt, bevor er sich mit seinen Bestsellern dem Thema Nahrung/Nahrungsmittelindustrie widmete. Er hat jahrelang zu diesem Thema recherchiert und mit seinem ersten Buch zu diesem Thema („Die Suppe lügt“) gleich einen Bestseller sowie einen modernen Klassiker der Kritik an der Nahrungsmittelindustrie gelandet.

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Buchtipp: „2015 – das andere Jahrbuch“

Buchtipp

„2015 – das andere Jahrbuch“

Was 2014 nicht in der Zeitung stand

Von Gerhard Wisnewski

Taschenbuch 368 Seiten
ISBN-978-3426786475
KNAUR 7,99€

Gerhard Wisnewski ist Politikwissenschaftler und freier Dokumentarfilmer, der sich seit seinem Durchbruch mit „Operation 9/11“ verstärkt kritisch den politischen und historischen bzw. wissenschaftlichen Themen widmet. Seit 2007 erscheint regelmäßig ein Jahrbuch mit der Zusammenfassung jener Themen, die man so nicht in der Presse und im Rundfunk gesehen hat.

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