6 Fragen an … Werner Betz

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Werner Betz ist Inhaber des Ancient Mail Verlages, der sich hauptsächlich mit Sachbüchern zu allen möglichen Themen aus dem grenzwissenschaftlichen Bereich beschäftigt, aber auch mit alternativer Medizin und Geschichte sowie hin und wieder Büchern aus anderen Genres. Er ist außerdem selbst Autor und zusätzlich betreibt er noch eine Massagepraxis. Obwohl er ständig auf Achse ist, hat er sich die Zeit genommen, die folgenden sechs Fragen per email zu beantworten.

Lieber Werner, vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme. Am besten lassen wir Dich gleich selbst zu Wort kommen:

1. Werner, du bist nicht nur Autor und Verleger, sondern hast nebenbei noch eine Massagepraxis. Wie passt das alles zusammen, wie kam es dazu?

Werner Betz: Den Verlag hatte ich eigentlich zuerst, den habe ich im Jahr 1999 zunächst als Nebenerwerb gegründet. Meine Interessen gelten ja nicht nur den Rätseln der Geschichte, sondern allen Mysterien dieser Welt, auch den sogenannten Grenzwissenschaften bis hin zu den verschiedenen Arten der alternativen Medizin. Daher hatte ich auch irgendwann Kontakt mit der indischen Naturheilkunde, dem Ayurveda. Dabei handelt es sich um eine uralte Heilkunst, die von der mythischen Figur Dhanvantari, dem Arzt der Götter, vor Tausenden von Jahren nach Indien gebracht wurde. Man sieht, wie sich bereits hier der Kreis zu meinen weiteren Interessensgebieten schließt. Als ich mich damit praktisch beschäftigte und die weitreichenden Wirkungen der ayurvedischen Massage kennenlernte, beschloss ich, mich darin ausbilden zu lassen und begann mit diesen beiden Standbeinen – Ayurveda-Massage und Verlag – mein Geschäft hauptberuflich zu betreiben.
 
2. Da du beide Seiten kennst – Autor und Verlag – kannst du auch für beide sprechen. Wie schwierig ist es in den Zeiten des Internets geworden, ein Buch zu veröffentlichen, als Autor und als Verlag?

Werner Betz: Als Autor ist es zunächst einmal sehr schwierig, einen Verlag zu finden. Zum einen ist das Angebot an Manuskripten an die Verlage sehr groß und zum anderen kalkulieren die größeren und großen Verlage inzwischen eine Mindestauflage im fünfstelligen Bereich, um ein Manuskript überhaupt anzunehmen. Kleinauflagen werden dort nicht mehr publiziert, weil es für diese Betriebe zu unwirtschaftlich ist. Als Alternative gibt es Verlage wie den Ancient Mail Verlag, die kleinere und sogar kleinste Auflagen drucken. Für uns besteht das Problem dann darin, diese Bücher bekannt zu machen, wobei uns das Internet eher behilflich ist.
 
3. Es gibt viele Möglichkeiten des Self-publishing, wo jeder seine Bücher selbst an den Mann bringen kann. Wie beurteilst du dieses Konzept? Ist es eine Konkurrenz für renommierte Verlage?

Werner Betz: Self-publishing sehe ich nicht als Konkurrenz, da der Autor dort gar nicht die Möglichkeiten hat, die ihm ein Verlag bieten kann, wie z. B. Werbung über eigene Kataloge, Kontakte zu Großhändlern u. a. Es ist jedoch eine geeignet Alternative für den Autor mit gutem eigenem Vertriebsgeschick. Ich kenne Autoren, die ihre Bücher selbst verlegen und diese dann bei Lesungen oder über den Bekanntenkreis verkaufen, auch selbst von Buchhandlung zu Buchhandlung fahren und in ihrer Region die Bücher dort anbieten. Bei denen funktioniert das, aber es ist sehr zeitaufwändig.
 
4. Zu deinen eigenen Werken. Als Fachbuchverlag und Autor gehst du auch eigenen Recherchen nach und hast in jüngster Zeit ein eigenes Buch über geheimnisvolle Kräfte veröffentlicht. Kannst du dem Leser kurz etwas darüber sagen?

Werner Betz: Kurz kann man darüber eigentlich nur sehr wenig sagen, denn ist ein völlig neues Forschungsfeld, in das wir uns gerade begeben. Man kann inzwischen schon sagen, dass wir an seiner Erschließung mitwirken. Ich versuche mal, es in Kürze ein wenig zu erklären: Auf der Suche nach der Ursache der Kräfte, die an besonderen Orten wie Kultstätten oder Wallfahrtsorten wirken, haben wir Zusammenhänge aufgedeckt, die nahe legen, dass hier tatsächlich eine Energie im physikalischen Sinn im Spiel ist. Zu diesem Zweck haben wir eine Messmethode entwickelt, mit der wir nachweisen können, dass der Ausschlag einer Wünschelrute nichts mit „Esoterik“ zu tun hat, sondern das Ergebnis einer messbaren Kraft ist. Damit können wir belegen, was bisher nur vermutet wurde, nämlich dass diese in einem unmittelbaren Zusammenhang mit einer Energie stehen, die von den Menschen vielleicht bald wirtschaftlich genutzt werden kann. Dabei ist die spannende Frage: Was wussten unsere Vorfahren von dieser Energie, die uns heute noch Rätsel aufgibt? Wer mehr darüber wissen möchte, erfährt in meinem Buch „Kräfte aus dem Nichts?“ noch viel mehr darüber.

5. Sind noch weitere Bücher von dir geplant? Hast du einen Ausblick darauf?

Werner Betz: Ich plane immer weitere Bücher und hoffe, dass es diesmal nicht so lange dauert wie bis zum letzten. Wir forschen derzeit immer weiter zu diesem Thema und da liegt natürlich ein zweiter Band nahe. Dazu möchten wir aber gerne noch weitere Ergebnisse vorlegen. Vielleicht werde ich auch vorher eine spezielle, von uns inzwischen mehrfach aufgesuchte Region zu einem Thema machen, nämlich die Gegend um den Untersberg in Österreich, die offenbar gerade im Zusammenhang mit diesen physikalischen Energien eine bedeutende Rolle zu spielen scheint.
 
6. Im November findet eine große Veranstaltung des Ancient Mail Verlages statt, wie bist du darauf gekommen und wo liegen die Schwerpunkte? Gibt es für Kurzentschlossene noch die Möglichkeit, zu reservieren oder einfach zu kommen?

Werner Betz: Ja, das ist der Kongress „Mysterien unserer Welt“, der am 14. November in Weiden/Oberpfalz stattfindet. Die Idee eines eigenen, etwas größeren Kongresses ist schon lange in mir gereift, und nun war es wohl einfach die Zeit dafür. Die Schwerpunkte ergeben sich bereits aus dem Titel, wobei wir natürlich nicht alle Themen aufgreifen können, die dahin passen. Daher wird es vornehmlich um die Rätsel unserer Geschichte gehen, aber diesbezüglich weit gestreut, vom Alten Ägypten über die Mysterien alter Kirchen bis hin zu der jüngeren Geschichte mit Apollo 20, aber auch Themen wie die Exoplaneten dürfen nicht fehlen. Es gibt noch Karten und wir empfehlen eine Vorbestellung, damit wir die Anzahl der Plätze entsprechend planen können. Der Eintritt kostet für die ganztägige Veranstaltung 49,00 Euro und beinhaltet noch einen 5,00 Euro-Gutschein des Ancient Mail Verlags. Bestellung ist möglich beim Verlag, im Internet über unsere Website www.ancientmail.de Wir freuen uns auf viele interessierte Zuhörer!

Vielen Dank, Werner für die vielen interessanten Infos und viel Erfolg bei deinen Recherchen und der Veranstaltung!

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