6 Fragen an … Roland Horn

Roland Horn(1)Roland Horn interessiert sich bereits seit seiner Jugend für die Rätsel unserer Welt – und auch anderer Welten, wenn man die UFOs und das Thema der Prä-Astronautik mit einbezieht. Ein Schwerpunkt seiner Forschung ist sicherlich das Thema Atlantis, das er bereits in3 Büchern behandelt hat. Roland Horn ist stellvertretender Redaktionsleiter beim Onlineportal www.atlantisforschung.de

Roland hat freundlicherweise ausführlich auf unsere sechs per email übermittelten Fragen geantwortet:

Lieber Roland, danke, dass Du Dir Zeit für das Interview genommen hast. Wir legen auch gleich mit den Fragen los:

Frage 1: Du bist ja schon ein alter Hase im Geschäft und schreibst seit den 1990er Jahren Sachbücher über Atlantis, UFOs, Leben im Weltraum, aber auch über Zeitreisen und noch diverse andere Rätsel. Wann und wie kam es dazu, dass Du aus dem bloßen Interesse an diesen Themen und der „Forschung zum Vergnügen“ umgeschwenkt bist und selbst nicht nur gelesen, sondern auch Bücher über diese Themen geschrieben hast?

Roland Horn:  Das ging eigentlich sehr schnell. Nachdem ich ein paar Jahre aktiv UFO-Forschung betrieben habe und in diesem Rahmen auch Artikel geschrieben und zwei Mal eine private Printzeitschrift selbst herausgegeben hatte, kam ich auf die Idee, meine Erkenntnisse zu dem Thema UFOs in einem Buch zu veröffentlichen, das ursprünglich unter dem Namen „Wie die Untertassen fliegen lernten“ erschien und heute noch in revidierter Form unter dem Titel „Sie sahen aus wie Untertassen“ erhältlich ist. Zuvor hatte ich jedoch bereits meine Kenntnisse über ein weiteres Hobby, nämlich Planetenforschung, „Planeten und Planeten in Frage und Antwort“, niedergeschrieben und (wie bei dem erstgenannten Buch auch) dauerte es sehr lange dauerte, bis ich einen Verlag fand. In der Zwischenzeit hatte ich das Glück, dass der damalige VPM-Verlag ein Buch über „Leben im Weltraum“ herausbringen wollte, bei dem mein Kollege in der UFO-Forschung Ulrich Magin zu jener Zeit Lektor war und dabei an mich als Autor dachte. Tatsächlich erschien dieses Buch dann vor allen anderen.

Frage 2: Den Büchern nach zu urteilen, liegt Dein Schwerpunkt bei UFOs und Atlantis – oder gibt es ein Rätsel, das Dich noch viel mehr reizt, über das Du aber möglicherweise noch zu wenig Infos hast, um darüber ein ganzes Buch zu füllen? Und dürfen wir eines erwarten, wenn es so weit ist?

Roland Horn: Konkret bin ich mit einem Buch zu dem Thema „Hitler – UFOs – Okkultismus“, das ich gerade schreibe und das in der zweiten Hälfte 2016 erschienen wird, vollauf ausgelastet. Mir wurde nahegelegt, ein Buch über Chemtrails zu schreiben, doch damit kann ich mich erst beschäftigen, wenn das andere fertig ist. Ein Thema, das mich immer reizt, ist „Leben nach dem Tod“ und die Frage nach Gott überhaupt. Doch zum ersten Thema gibt es bereits so viele Bücher. Das zweite wäre evtl. durchaus eine Herausforderung.

Frage 3: Du bist Redaktionsleiter beim Internetportal Atlantisforschung. Was macht den Reiz von Atlantis aus? Und welchen aktuellen Stand gibt es zu diesem Thema? Hat Atlantis existiert? Wo lag es? Und wann und wie ist es untergegangen? Wie werden diese Fragen derzeit beurteilt?

Roland Horn: Der Reiz an dem Thema entstand vollkommen plötzlich, als ich das Buch „Das Atlantis-Rätsel“ von Charles Berlitz im Schaufenster einer Buchhandlung entdeckte. Als ich das gelesen hatte, war ich infiziert. Das Thema an Atlantis ließ mich nicht mehr los. Was das Thema für mich so interessant macht, weiß ich selber nicht. Es ist eine intuitive Sache. Tja, die Mainstream-Wissenschaft behauptet heute, dass es eine größere Landmasse im Atlantik aus physikalischen Gründen nicht gegeben haben könne, doch diese halten einer kritischen Betrachtung nicht Stand, wie Bernhard Beier, der tatsächlich Redaktionsleiter auf Atlantisforschung.de (ich selbst bin Herausgeber und stellvertretender Chefredakteur), viele Gastautoren und ich selbst beweisen. Doch die Mainstream-Wissenschaft tut alles, um zu verhindern, dass das „böse A-Wort“ offen und fair diskutiert wird. Wenn wir uns Plato anschauen, gibt es, obwohl von diversen Forschern und Autoren sämtliche Gebiete auf unserem Planeten als ehemaligen Standort von Atlantis ins Spiel gebracht
werden, tatsächlich nur *einen* Ort, an dem Atlantis gelegen haben kann: im Atlantik.

Frage 4 Ein anderer Hauptpunkt Deiner Forschung sind die UFOs, Du hast mit Lars A. Fischinger sogar ein Buch über die zugehörigen UFO-Sekten geschrieben. Ist dieses Thema eigentlich immer noch aktuell? Gibt es noch UFO-Sekten? Gibt es sie noch weltweit oder in einem speziellen Gebiet? Wie ist der Glaubensgrundsatz dieser Sekten?

Roland Horn: Das Thema ist hochaktuell! Ich bin allerdings, besonders nach der Lektüre von „Messengers of Deception von Jacques Vallée und einigen Büchern von John A. Keel, zur Ansicht gekommen, dass nicht alle UFO-Kulte einfach nur von Spinnern gegründet, sondern dass einige davon bewusst von okkulten Mächten mit auf den Weg gebracht wurden. Die Grundsätze der verschiedenen Kulte sind unterschiedlich. Die größte Gemeinsamkeit ist wahrscheinlich die, dass Raumfahrer aus dem Weltall kämen und uns eine wichtige Lehre brächten.

Frage 5: Bleiben wir kurz bei den UFOs. Bislang wurde ja noch kein Alien entdeckt, der sich öffentlich geoutet hätte und mit uns in Kontakt getreten ist. Vermutlich wird es dazu ja auch nicht kommen. Ist das Thema überhaupt noch einigermaßen aktuell? Werden immer noch Leute entführt? Oder wird das UFO-Thema im Internetzeitalter eher anders beurteilt, da man vielfach Videos im Netz findet, die das Thema auf die Schippe nehmen oder eindeutig mit gefälschtem Material bestückt sind? Sind die Menschen nicht mehr auf der Suche nach der Wahrheit?

Roland Horn: (Vor-)Letzteres ist wirklich ein Problem. Allerdings werden UFO-Forschungsgruppen wie GEP, DEGUFO oder MUFON-CES immer wieder, hauptsächlich auf der Internet-Sie http://www.ufo-datenbank.de/, Fälle gemeldet. Leider melden die Melder sich aber oft nicht mehr, wenn man sie gezielt auf ihre Sichtung hin anspricht und weitere Daten erheben möchte. Das UFO-Thema durchschreitet schon seit Mitte der 1990er Jahre eine Talsohle, aber das Thema scheint wieder im Kommen zu sein. Die Menschen suchen sicherlich *immer* nach der Wahrheit, allerdings mehr auf scheinbar völlig anderen Gebieten als dem UFO-Phänomen. Aber wahrscheinlich sind es viel zu wenig Menschen, die gezielt und intensiv nach der Wahrheit suchen.

Frage 6: Kannst Du uns nach den schwierigen Fragen, bei denen es ans Eingemachte ging, noch etwas über Deine nächsten Projekte verraten? Woran arbeitest Du gerade?

Roland Horn: Wie oben hauptsächlich gesagt, an dem Buch über „Hitler – UFOs – Okkultismus: Die unheilvolle Verbindung. Einige Bücher, die aufgrund grundsätzlicher unterschiedlicher Ansichten über gewisse Vertragsinhalte zwischen dem Verlag und mir nicht mehr erhältlich sind, sollen dieses
Jahr noch neu in einem anderen Verlag veröffentlicht werden, sowohl auch Print- als auch auf E-Book-Version. Es handelt sich dabei um: „John A. Keel und der Stein der Weisen“, „UFOs – The Final Countdown“ und „Reinkarnation – Kommen wir mehrmals auf die Welt?“ Und dann erwarte ich noch eine Antwort bezüglich einer Zeitreise Novelle, die auf der Basis von drei meiner Bücher entstanden sind. Eine sehr liebe und erfahrene Roman-Autorin hat es fertiggebracht, meinen Rohbau in eine echte, spannende Novelle zu verwandeln.

Bücherwurm.org meint: Das hört sich ja sehr gut an, da dürfen wir uns auf viel spannendes neues Material von Dir freuen! Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Roland Horn: Gern geschehen. Vielen Dank.

Bücher und E-books von Roland Horn sind hier erhältlich: