Der österreichische Autor Maxim Niederhauser veröffentlichte seine Sachbücher und Romane bisher unter dem Pseudonym und der Erfolgsmarke Marcus E. Levski. Er wurde bekannt durch seine spannende Untersberg-Saga, die sich über 4 Bände erstreckt und die in Romanform über die geheimnisvollen Vorkommnisse wie Zeitanomalien und Dimensionsportale am Untersberg aufklärt.

Für interessierte Fans, die Fakten statt der Romanform bevorzugten, gab es kurz darauf das kleine Sachbuch „Die Geisterhöhle am Untersberg“, die die Forschungen und Mythen zusammenfasst. Doch Maxims Forschung ist nicht nur auf den Untersberg beschränkt, sondern er berichtet auch über das mysteriöse Turin und das geheimnisvolle Schloss Houska und seine unheimliche Geschichte.

INTERVIEW

Heute hat sich Marcus alias Maxim Zeit genommen, uns ein paar Fragen über sich und seine Arbeit zu beantworten.

Bücherwurm: Lieber Maxim, danke, dass du dir die Zeit nimmst, unsere neugierigen Fragen zu beantworten. Zunächst fällt auf, dass du deine Bücher nicht unter deinem eigenen Namen herausbringst, das Pseudonym ist aber auch nicht geheim. Was hat es damit auf sich?

Maxim: Da ich speziell mit Romanen im Zusammenhang mit den ,,verrückten“ Tatschen am Untersberg begonnen hatte, habe ich mich dazu entschlossen mir ein Pseudonym zu suchen, um mich etwas zu schützen. Ebenso wurde dieses Pseudonym nach den Kürzeln meines verstorbenen Vaters erwählt. Man muss bedenken, dass ein Pseudonym von solch einem Thema, das sehr polarisiert, nur von Vorteil sein kann.

Bücherwurm: Du bist sehr umtriebig und hast unwahrscheinlich viele Projekte am Laufen, organisierst Veranstaltungen und hast jetzt auch noch Geomantik sowie künstlerische Gestaltungen im Programm. Wie kommt es zu dieser „wilden Mischung“?

Maxim: grins … naja, ich bin ja hauptberuflich im mittleren Management im Baugewerbe beschäftigt und habe vor ein paar Jahren zusätzlich eine geomantische Ausbildung abgeschlossen. Im Jahr 2016 wurde der erste Roman veröffentlicht und ich bin seitdem fast jeden Tag damit beschäftigt, zu forschen und zu schreiben. Neben dieser Schreib- und Forschertätigkeit hat sich ebenso eine künstlerische Ader entwickelt (die ja immer schon da war), die ich nun beruflich einfach mit anbiete. Da ich es selber ja auch erfahren habe, wie schwer es ist, ein Buch zu veröffentlichen und dieses auch an den Mann zu bringen, habe ich mich entschlossen, mein Wissen und meine jahrelange Erfahrung auch weiterzugeben und in den Bereichen der Grafik und des Auftritts zu helfen.

Bücherwurm: Die verschiedenen Aktivitäten beinhalten auch viele eigene Forschungen. Wie kannst du das alles überhaupt unterbringen? Hast du nebenbei noch einen „Brotjob“ oder kannst du dich ausschließlich um diese Dinge kümmern?

Maxim: Nun, im Laufe der Zeit hat sich ja eine kleine Gruppe gebildet, die sich auch an meinen Forschungen beteiligt. Diese Gruppe besteht aus 12 Leuten und das weltweit. Ohne diese Gruppe wäre auch vieles nicht möglich! Zu meinem vierten Roman hatte die Gruppe zum Beispiel in Sierra Leone Forschungen unternommen, die ich im Anschluss niedergeschrieben habe. Ich selber bin hauptberuflich immer noch in der Baubranche und übe den Beruf eines Bauleiters aus. Neben dieser Arbeit nehme ich mir jede mögliche, erdenkliche Zeit und investiere diese in Forschung und Schreiben wie aktuell neu – Lebensraum und Autorenconsulting. Des Öfteren hier ich natürlich ,,wie schafft man das?“

Hier kann ich nur auf mein Buch ,,Entfessle deinen Geist“ verweisen. Ich beschreibe in diesem Buch, wie man seine Leidenschaft findet und diese auch erfolgreich umsetzten kann, ohne dass es ,,Arbeit“ darstellt. Ganz nach dem Motto: Andere gehen Fußball spielen oder sind nebenberuflich Couchpotato – ich forsche und schreibe und arbeite, da es mich erfüllt und ich dabei Spaß habe.

Bücherwurm: Lass uns kurz über deine Forschungen sprechen. Du hast dich in deinen ersten Büchern ausschließlich auf den Untersberg konzentriert und eine große Fangemeinde damit angezogen. Danach hast du deine Forschungen aber ausgeweitet auf andere Länder. Warum der Umschwung? War zum Untersberg schon alles gesagt oder willst du dich in Zukunft einfach weiteren Themen widmen, die genauso spannend sind?

Maxim: Grundsätzlich muss man hier erwähnen, dass ich auf den Spuren des Mysteriums vom Untersberg war. Ich wollte einfach nur wissen, weshalb dieser Ort so besonders ist und weshalb sich solche Anomalien in Zeit und Raum manifestieren können. Nachdem wir einige Jahre an diesem Berg geforscht hatten, stellte sich heraus, dass es andere Orte, Schauplätze und Themen gibt, die mit Vielem am Untersberg in Zusammenhang stehen.

So zum Beispiel der Untersbergcode, wo wir Entsprechungen zu dem Thema Saturn, Samstag oder auch Sonntag haben. Beschäftigt man sich nun damit etwas mehr, so kann man erkennen, dass dieser ,,Samstag oder damalige Sonntag“ (von der Kirche umgedreht) sich in sehr vielen okkulten Lehren widerspiegelt und vieles über Geheimbunde zu erzählen hat. Diese ganzen Querverweise haben uns z. B. nach Turin gebracht, wo wir auf den Spuren der Isis und auch den okkulten Hintergründen zum Heiligen Gral etc. waren. Also sehe ich dies jetzt nicht als ganzen Umschwung, sondern mehr als eine Weiterführung und Ergänzung zu den Themen vom Untersberg (der ja das Herzchakra der Welt oder von Europa darstellen sollte)

Bücherwurm: Du arbeitest bereits fleißig an deinem nächsten Buch über den Dreisesselberg. Worum wird es in dem Buch gehen und ab wann wird es erhältlich sein?

Maxim: Nun, dieses Buch ist eben in Arbeit und wird voraussichtlich im April 2020 erscheinen. Auch wieder so eine zufällige Zwischenetappe … grins …

Naja… ein Forscherkollege von mir hatte mich schon vor zwei Jahren darauf aufmerksam gemacht und dieses Jahr ist es nun geschehen, dass wir an einem Samstag diesen Berg besuchten. Und was geschah? Wir haben Klangsteine gefunden und Indizien zu Megalithkulturen und kirchlichen Entsprechungen, die diverse Plätze dort energisch verschlossen hatten.

Dieses Thema hat mich sofort angesprochen und deshalb laufen die Forschungen in diesem Gebiet auf Hochtouren. In Summe gesehen wird dies ein Sachbuch werden, zumal die Besonderheit des Gebietes beschreiben wird. Neben den allgemeinen Beschreibungen wird eine geomantische Expertise über das gesamte Gebiet vorgestellt und es werden neue Gedankenansätze und Entdeckungen präsentiert, die ebenso mit dem Untersberg in Zusammenhang stehen.

Bücherwurm: Hast du darüber hinaus schon weitere Pläne und Ideen für Forschungen oder kommen diese Eingebungen und Interessen ganz spontan? Auf welche Projekte müssen sich deine Fans dabei einstellen? Wirst du Aliens oder Geister jagen oder dich weiterhin auf historisch-geologische Themen spezialisieren?

Maxim: grins … Geister- und Alienjäger war ich ja noch nie wirklich! Ich möchte aber anmerken, dass ,,Geister oder auch Alienthemen“ sich in der seriösen Forschung sehr wohl auch als hilfreich darstellen können. Man muss bei all dem bedenken, dass es auch heute noch Dinge gibt, die wir nicht erklären oder beschreiben können – für die einen Aliens, für die anderen Geister – für mich Energie!

Und das ist auch im Grunde meine ganze Forschung! Ich versuche immer wieder zu beweisen oder festzustellen, warum sich Plätze, Dinge oder Mythen und Legenden so verhalten, wie sie dargestellt werden, und was sich dahinter wohl verbergen mag. Und genau hier haben wir die Kombination zwischen Dingen, die nicht greifbar oder erklärbar sind, und historischen und geologischen Tatsachen. Die Kombination aus diesen beiden Themen ergeben schlussendlich meine Forschung und meine Arbeit als Geomant, Mythenforscher, Vortragender und Buchautor.

Ps. Ich persönlich befürchte, dass wir mit dem Dreisesselberg die Büchse der Pandora geöffnet haben siehe den Bericht dazu auf meinem Blog. Ich denke, dieser Berg wird mich noch lange beschäftigen. Aber keine Angst – sollte ich zufällig auf einen anderen Ort stoßen, kann ich ja mal eine kleine Broschüre von anderen Themen erstellen und veröffentlichen … grins

Bücherwurm: Das hört sich ziemlich spannend an. Ich glaube, wir werden in diesem Bereich noch viel von dir hören. Dann wünschen wir dir viel Erfolg mit deinen Projekten und pass auf, dass du nicht versehentlich in einer Zeitanomalie verschwindest … Vielen Dank für das Interview!

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