Die Welt der Bücher

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste. (Heinrich Heine)

Monat: Mai 2015 (Seite 1 von 2)

Die ersten Verleger der Welt

Die ersten Verleger der Welt

Für echte Leseratten sind Bücher überhaupt nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Auch dass man sie recht leicht praktisch überall kaufen kann, ist ein großer Vorteil, den es früher noch nicht gab. Bücher mussten in aufwendiger Handarbeit von Kopisten abgeschrieben werden. Und falls man doch eines ergattern konnte, musste man noch Lesen und Schreiben können. All diese Schwierigkeiten bestehen heute zum Glück nicht mehr. Doch ohne jemanden, der den Buchdruck erfunden hat und ohne Menschen, die Bücher verlegten und verkauften, hätten wir Leseratten es heute wesentlich schwerer. Was nützt es uns, wenn wir lesen können und es keine Bücher gibt? Wem haben wir es denn zu verdanken, dass wir heute an jeder Ecke unsere Lieblingsbücher kaufen oder leihen können? Tauchen wir mal kurz in die Geschichte des Buchdrucks ein, um drei besondere Männer aus den Schatten der Vergangenheit ans Licht zu holen …

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Mini Interview mit Lise Rafalli

rafalliMini Interview mit der Grafikdesignerin Lise Rafalli

Leider kennt man nur zu oft lediglich die Autoren der Bücher, nicht aber die Illustratoren, die dahinter stehen. Dabei sind diese oft die wichtigsten Personen, wenn es um Werke geht, bei denen die Optik entscheidend ist.

Ich hatte das Glück, vor einiger Zeit mit einer Illustratorin zusammen einen Kalender herausgeben zu dürfen, den es ohne ihre Hilfe überhaupt nicht gegeben hätte. Ohne ihre absolut fantastischen Zeichnungen wäre es nur ein Kalender unter vielen gewesen. Doch wer ist die Person hinter den Illustrationen? Aus diesem Grund möchte ich Lise Rafalli als Beispiel für eine begabte Designerin im Mini-Interview vorstellen.

Das Interview mit der Französin Lise Rafalli wurde schriftlich und auf Englisch gehalten und wird nachfolgend übersetzt wiedergegeben:

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War Jules Verne ein Hellseher?

War Jules Verne ein Hellseher?

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Jules Verne, Fotografie von Félix Nadar circa 1878.

Jules-Gabriel Verne (08.02.1828 bis 24.03.1905) war ein französischer Schriftsteller, der zusammen mit H. G. Wells als einer der Väter des Science-Fiction –Genres ist. Er hat unzählige Werke verfasst, von denen viele auch erfolgreich und mehrfach verfilmt wurden, darunter „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, „20.000 Meilen unter dem Meer“ oder auch „Reise um die Erde in 80 Tagen“.

Jules Verne wuchs im Hafenviertel von Nantes auf und versuchte bereits als Kind heimlich an Bord eines Schiffes zu kommen, um als Schiffsjunge anzuheuern. Der Versuch misslang und so beendete er stattdessen das Gymnasium und ein Jurastudium in Paris.

In seiner Studentenzeit begann er bereits mit dem Schreiben und durfte berühmte Personen wie Alexandre Dumas senior und junior zu seinen Freunden zählen, wobei Ersterer ihn eher väterlich unter seine Fittiche nahm. Er versuchte sich schriftlich in verschiedenen Genres, bis er 1862 von einem Jugendbuchverleger entdeckt wurde. Damals hatte Verne gerade sein Werk „Fünf Wochen im Ballon“ fertiggestellt, was dem Verleger, Pierre-Jules Hetzel, so gut gefiel, dass er den jungen Verne unter Vertrag nahm. Da Verne vorwiegend Abenteuerromane produzierte (sein Steckenpferd waren Seereisen und Reisen im Ballon), bekam er sogar eine eigene Reihe „Außergewöhnliche Reisen“.

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Das kleinste Buch der Welt

Das kleinste Buch der Welt

Das kleinste Buch der Welt ist das „Bilder-ABC. Das kleinste Buch der Welt“ von Josua Reichert.

Eckdaten: 1. Auflage. Leipzig: Verlag Faber und Faber, 2000. [26] S. ,Größe: 2,9 x 2,4 mm. Begleitmat.: 1 Lupe, 1 Faltblatt mit Erläuterungen und vergrößertem Abdruck ABC. ISBN: 3932545559

Es ist mit seinen 2,9 x 2,4 mm kleiner als ein Streichholzkopf, auf Dünndruckpapier gedruckt und in Leder gebunden. Es enthält die Buchstaben des Alphabets, die jedoch nur mittels der mitgelieferten Lupe lesbar sind. Das Set besteht aus dem Buch und der Lupe nebst einem Merkblatt und ist schön verpackt in einer Teakholzschatulle.

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Buchtipp: Roswell 1947 und der Alien Autopsie Film

Buchtipp Roswell 1947 und der Alien Autopsie Film

Passend zum aktuell brisanten Thema des Außerirdischen von Roswell möchten wir Ihnen ein Buch empfehlen.
Zum Hintergrund: Der Absturz einer angeblichen Untertasse im Jahr 1947 über der Wüste von Neu Mexico wurde vielfach diskutiert und untersucht. Jetzt sind am 5. Mai 2015 bei einer Pressekonferenz zwei Dias vorgestellt worden, die angeblich einen der Außerirdischen zeigen. Die Gegner dieser Theorie konnten jedoch nachweisen, dass es sich dabei um die Mumie eines menschlichen Jungen handelt. Noch werden beide Theorien kontrovers diskutiert. (Info hierzu z. B.: http://metro.co.uk/2015/05/11/alien-in-roswell-slides-is-actually-a-mummified-child-5191131/)
Der Autor Philip Mantle hat das Thema „Absturz von Roswell“ über 10 Jahre recherchiert und ein abschließendes, umfassendes Werk dazu vorgelegt, das seit 2012 erstmals in deutscher Sprache erhältlich ist:

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H. G. Wells, der Vater des Science-Fiction

H. G. Wells, der Vater des Science-Fiction

wells

Foto: H. G. Wells 1943

Herbert George Wells oder H. G. Wells (21.09. 1866 – 13.08.1946) war ein englischer Schriftsteller und außerdem einer der Ersten, der auch Science-Fiction-Romane veröffentlichte. Im englischen Sprachraum sind noch weit mehr Bücher von ihm bekannt als die beiden, die in Deutschland wohl jeder kennt: „Der Krieg der Welten“ (zuletzt verfilmt mit Tom Cruise) und „Die Zeitmaschine“ (in einer unvergesslichen Klassik-Verfilmung von 1960 mit dem im Januar 2015 verstorbenen Rod Taylor).

H. G. Wells konnt seine Kenntnisse als Historiker und Soziologe gut verwenden für seine Zeitmaschine – besonders seine Gedankengänge bezüglich der Entwicklung der Gesellschaft bei der Darstellung der Eloi und Morlok in der Welt der Zukunft.

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Tagungsankündigung 06.06.2015 in Erfurt

Tagungsankündigung 06.06.2015

Grenzwissenschaftliche Tagung in Erfurt im Waldcasino

erfurt

Am 6. Juni findet in Erfurt im Waldcasino ab 9 Uhr die erste grenzwissenschaftliche Tagung der interdisziplinären und offenen Forschungsgesellschaft GegP statt. Bekannte Autoren, die unter anderem im ANCIENT MAIL VERLAG vertreten sind, berichten über allerhand spannende Fälle aus dem Bereich der Grenzwissenschaft.

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Galaktisches Treffen mit Erich von Däniken & Reinhard Habeck

Galaktisches Treffen mit Erich von Däniken & Reinhard Habeck
von Werner Betz

däniken

Foto© Werner Betz. Von links nach rechts: R. Habeck, E. v. Däniken, Iga, Werner

Dass Autoren – und zudem noch Sachbuchautoren – oft noch andere kreative Begabungen haben, hat Reinhard Habeck wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unter dem Titel „Galaktischer Humor mit Erich von Däniken“ wurde am 3. Mai 2015 eine Cartoon-Ausstellung mit zahlreichen seiner Werke im Jungfrau-Park in Interlaken (Schweiz) eröffnet. Das war natürlich Grund genug für uns, einen Kurztrip ins Berner Oberland zu unternehmen, zumal wir dort die Gelegenheit hatten, meinen alten Freund Reinhard persönlich zu treffen. Da ich wegen einer Terminüberschneidung am Sonntag jedoch bereits wieder zu Hause sein musste, hatte es Reinhard ermöglicht, dass wir die Ausstellung bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung exklusiv besuchen konnten. Es waren viele sogar mir unbekannte Cartoons zu sehen, Rüsselmops-Originalzeichnungen, Promi-Cartoons oder witzige Alltagsgeschichten und sowohl die ausgestellten Werke als auch Reinhards humorvolle und treffenden Kommentare zu den Bildern brachten uns permanent zum Schmunzeln und Lachen. Die Ausstellung ist auf jeden Fall ein empfehlenswerter galaktischer Spaß.
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Jodi Picoult

Jodi Picoult

picoult

Jodi Picoult 2007 bei der Signierstunde für “Neunzehn Minuten” in Exeter, New Hampshire

Die Autorin:
Jodi Picoult, Jahrgang 1967, ist eine amerikanische Schriftstellerin aus New Hampshire, wo sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt. Sie hat bis 1987 kreatives Schreiben in Princeton studiert und später Pädagogik in Harvard. Bevor sie sich zur Vollzeit-Schriftstellerin entwickelte, arbeitete sie zunächst als Texterin und Lehrerin. 1992 erschien ihr erster Roman. Sie ist beim Schreiben sehr vielseitig und schreibt neben Büchern für junge Frauen und Comic ihre berühmten Romane, die zum Teil bereits verfilmt wurden.
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-Rezension- „Ich finde dich“ von Harlan Coben

-Rezension- „Ich finde dich“ – von Harlan Coben

Thriller, Goldmann Verlag 2014
ISBN 9783442482580
9,99 €

Rückentext:
Natalie war die Liebe seines Lebens. Doch sie hat ihn verlassen, hat wie aus dem Nichts einen anderen Mann geheiratet, und Jake Fischer war am Boden zerstört. Bei ihrem Abschied musste er Natalie zudem schwören, sie zu vergessen, sie nie mehr zu kontaktieren. Doch als sechs Jahre später etwas Unglaubliches geschieht, bricht Jake sein Versprechen – und macht sich auf die Suche nach ihr. Eine Suche, die seine eigene gutbürgerliche Existenz für immer zerstört. Und die ihm offenbart, dass die Frau, die er zu lieben glaubte, nie wirklich existiert hat …

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